Die UWV rief am 11.12.2020 eine Online-Petition zur Entschärfung der Kommerner Kreuzung an der B266 und K20 Richtung Eicks ins Leben.

Foto: UWV Mechernichs

445 Stimmen für UWV-Online-Petition

 

UWV favorisiert Kreisel-Lösung – Begrüßt aber, dass die Entschärfung der Kommerner Kreuzung an der B266 Richtung Eicks angegangen wird

Ein Beitrag von UWV Online Redaktion

Kommern – “Die Online-Petition hat sehr viel Anklang gefunden”, freut sich UWV-Politiker Dr. Manfred Rechs. 445 Menschen hatten sich seit der Aktivierung am 11. Dezember mit ihrer Unterschrift stark gemacht. Die Petition ist am 19.02.2021 eingereicht worden.

Laut NRW soll die Kreuzung mit einer Ampelanlage ausgestattet und in dem Streckenabschnitt vierspurig (Priorität auf Verbesserung des Verkehrsflusses) ausgebaut werden. Die Bürgerschaft favorisiert die Einrichtung eines Kreisverkehrs für die “gefährliche Kreuzung”.

Durch einen Kreisel könnte der gesamte Verkehr verlangsamt und dadurch das Unfallrisiko minimiert werden – wie sich das auch an den beiden bereits vorhandenen Kreisverkehren in Richtung Kall gezeigt habe.

Dennoch begrüße man den Beginn der Baumaßnahme, so Rechs weiter: “Jede Maßnahme zur Entschärfung ist sehr willkommen und dringend notwendig. Daher möchten wir uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die unsere Petition unterstützt haben.”

“Mit der Petition wollten wir versuchen, nochmals auf die Bedarfslage vor Ort sowie den Wünschen der Bevölkerung öffentlichkeitswirksam hinzuweisen”, so Gunnar Simon (Fraktionsvorsitzender von der UWV).

Die UWV regt an, die Ampelanlage bedarfsgerecht (bei veränderten Verkehrsverhältnissen wie z.B. Großveranstaltung Freilichtmuseum…) zu steuern und eventuell eine Geschwindigkeitskontrolle einzuführen.

Wahlbezirk 1:

Peter Muster

Ort, Dorf, Weiher teilw.

1 Kommentar
  1. Andreas Fuchs
    Andreas Fuchs sagte:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    erst heute lese ich leider im Mechernicher Bürgerbrief über Ihre Online Petition. Leider kann ich Sie hier nicht mehr unterstützen. Die Frage die sich stellt ist: bei “Uneinsichtigkeit” von Straßen NRW den Klageweg zu bestreiten?

    Als Anwohner in Kommern, der in den letzten 14 Jahren den wachsenden Verkehr beobachten konnte steht fest: Straßen NRW (als Planungsbehörde) lebt noch in einem anderen Jahrhundert. Die Maßnahmen um das “Kommener Kreuz” (dies wäre einer Großstadt würdig) sprechen eine Sprache der verkehrspolitischen Ignoranz wie man sie selten erlebt hat.

    Zu den Punkten:
    (1) Ein Kreisel ist eine sichere Alternative und seit Jahren ist dies wissenschaftlich bestätigt. (Thema Unfallvermeidung)
    (nur mal auf die Schnelle ein Beispiel aus Österreich…https://www.meinbezirk.at/tulln/c-lokales/studie-fuer-tulln-bestaetigt-kreisverkehre-reduzieren-unfallrisiko_a868949, auch in Deutschland gibt es hierzu ausreichende Studien)
    (2) Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeit: Wie der letzte Unfall wieder zeigte und man selbst beobachten kann, wenige halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km.
    Dadurch entsteht Verkehrslärm und dies zunehmend, dass man kaum noch im Garten sitzen kann. Eine “natürliche” Reduzierung durch einen Kreisel (am Mühlenpark funktioniert das ja auch!) reduziert damit auch den Verkehrslärm.
    (3) Entscheidung des European Court
    Nach Artikel 8 der Konvention muss eine Verwaltung alles dafür tun Verkehrslärm zu reduzieren. Hierzu gibt es bereits rechtsgültige Entscheidungen seitens des höchsten Gerichts. Dies ist auch vollumfänglich für Deutschland gültig. Anbei auch weiterführende Kommentare vom Umweltrat: https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten/2016_2020/2020_Umweltgutachten_Kap_05_Weniger_Verkehrslaerm.pdf?__blob=publicationFile&v=4

    Zusammenfassend, neben der Verkehrssicherheit reduziert ein Kreisel auch die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Es gibt nichts was gegen eine Ausführung eines Kreisel spricht!

    Fraglich ist daher überhaupt ob Straßen NRW ein “sauberes” Planfeststellungsverfahren unter Berücksichtigung all dieser Tatsachen durchgeführt hat. Oder versteht man sich hier weiterhin als die Lobby der “Tiefflieger” wie man sie täglich auf der B266 erleben kann.

    Bitte halten Sie mich doch bitte über Ihre nächsten Schritte informiert. Ich hoffe die Schlacht ist noch nicht verloren!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Andreas Fuchs

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